Region wählen:
Sprache wählen:
Hamburg - Deutsch

Viel erreicht und noch mehr vor

Die berufliche Neuorientierung zahlt sich für erfahrene Manager auch bei einer gut laufenden Karriere aus. Gerade eine Situation, in der die Veränderung nicht von außen forciert wird, erlaubt es, sich in Ruhe Gedanken zu machen. Es muss nicht immer das hierarchische Aufwärts sein, das einen weiterbringt. Ein persönlicher Erfahrungsbericht von André Höhn.

Nach meiner Matura dachte ich, dass ich eines Tages eine Firma gründe und damit reich würde. Etwas später, da arbeitete ich für eine Großbank, setzte ich mir das Ziel, eine bestimmte Stufe in der Hierarchie zu erreichen. Ich versprach mir einen großen Entscheidungsspielraum, eine motivierende Aufgabe und natürlich einen guten Lohn.

Als ich gegen Mitte Vierzig steuerte, hatte ich zwar schon eine Firma gegründet, wurde damit aber nicht reich. Dafür war ich glücklich verheiratet, hatte zwei tolle Kinder, ein eigenes Haus und war in der Bank dort angelangt, wo ich es mir mal vorgenommen hatte.

Und nun wie weiter? Bis zur regulären Pensionierung dauerte es in etwa so lange, wie ich schon berufstätig war. Eigentlich wäre der Zeitpunkt ideal gewesen, um einer Midlife Crisis zu frönen und beispielsweise bei X-Factor mitzumachen, eine Harley zu kaufen oder mir ein teures Hobby zuzulegen.

Der Gedanke kam mir damals nicht. Stattdessen begann ich mir Gedanken über meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu machen. Zu bleiben, wo ich war, wäre zwar bequem gewesen, aber auch riskant. Routine hätte sich breitmachen können. Agilität und aktuelles Fachwissen sind meines Erachtens jedoch notwendig, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.

Einen Wechsel um jeden Preis wollte ich aber nicht. Anders als der junge Berufseinsteiger hatte ich viel mehr Verpflichtungen. Ich arbeite gerne und viel, wollte aber ebenso die Flexibilität haben, um Ehepartner und Papi sein zu können – nicht nur auf dem Papier, sondern im richtigen Leben.

Management Consulting hat eher einen schlechten Ruf, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Andrerseits gibt es meiner Ansicht nach kein besseres Umfeld, um zu lernen und neue Impulse zu erhalten.

Schon in den ersten Gesprächen waren mir die Mitarbeiter und die Firmen-Philosophie von Synpulse sympathisch. Besonders faszinierte mich die Macher-Mentalität, das eigene Messen an den Erfolgen der Kunden und die Leidenschaft, mit der sich das Unternehmen weiterentwickelt. Vieles, wonach ich beruflich suchte, schien erfüllt.

Nach bald eineinhalb Jahren als Associate Partner und Digital Banking Topic Expert bei Synpulse könnte man ein «Aber» erwarten. Die persönliche Bilanz fällt ohne ein solches aus. Meine Arbeit ist heute ganz anders als früher. Manches ist besser, manches nicht. Für mich zählt, dass sich das erfüllt hat, was mir beim Wechsel wichtig war. Darüber hinaus gefällt mir sehr, wie meine Kollegen – alle mit brilliantem Wissen und scharfem Denken – sich gegenseitig herausfordern, aber auch unterstützen. Ganz nach dem Motto: gewinnt Synpulse, gewinnt auch jede und jeder Einzelne.

Dass wir Erfolge feiern, gibt der Teamarbeit zusätzlichen Antrieb. Da manche Projekte Jahre dauern können, findet ein Fest auch mal einfach so statt – weil wir Synpulse sind.

Würde ich mich wieder für Synpulse entscheiden? Klar: ja.

André Höhn
Associate Partner
andre.hoehn@synpulse.com
 André Höhn
Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×