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Regulatory & Compliance

Finanzdienstleister müssen immer mehr und strengere Regulierungen umsetzen, welche heutzutage ihre gesamte Wertschöpfungskette beeinflussen. Außerdem steigt die Komplexität der Umsetzungsprojekte durch die vielen Abhängigkeiten stetig. Synpulse begleitet seine Kunden bei der Impact-Analyse, der Lösungsgestaltung sowie bei der effizienten Umsetzung von Regulatory & Compliance-Projekten.

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«Die durch die Finanzkrise in 2008 ausgelöste Regulierungswelle hat die Banken vor enorme Herausforderungen gestellt. Eine stetig zunehmende Anzahl von regulatorischen Anforderungen, mit immer größerem Impact muss mit immer kürzeren Fristen implementiert werden. Unsere interdisziplinären Teams unterstützen Sie bei der Analyse von neuen und bestehenden regulatorischen Anforderungen sowie bei der Konzeption und Implementierung von ganzheitlichen und nachhaltigen Lösungen.»

Raphael Jung
Managing Partner
raphael.jung@synpulse.com
 Raphael Jung

Investment Suitability

Neue Revisionen der europäischen MiFID und anderer Regulierungen engen den Spielraum von Banken hinsichtlich «Investment Suitability» noch weiter ein. Sie müssen striktere Prozeduren einhalten um sicherzustellen, dass sie dem Kunden nur geeignete Produkte empfehlen, basierend auf dessen Risikoprofil, finanziellen und persönlichen Gegebenheiten, Produktkenntnis und Anlageerfahrung.

Obgleich Regeln für sorgfältige, akkurate Beratung seit Jahren im Markt etabliert waren, wurden 2004 mit Einführung von MiFID strenge Anforderungen für «Investment Suitability» in den Fokus gerückt. Seither haben viele Banken damit gekämpft, durchgängige Investment «Suitability Prozeduren» zu implementieren und zum Teil nur taktische Lösungen umgesetzt. Dies führte mitunter zu großem administrativem Aufwand an der Front und signifikanten Beanstandungen durch die Revisionsstellen aufgrund ineffektiver oder gar fehlender Kontrollen.

Die Einführung eines soliden «Suitability Frameworks» gewährleistet, dass die strengen Suitability & Appropriateness-Anforderungen den Beratungsprozess stärken statt administrativer Flaschenhals zu sein. Dieses Rahmenwerk umfasst drei Schlüsselkomponenten:

  1. Ein pragmatischer «Portfolio Ansatz» stellt sicher, dass Kundeninvestitionen auf Portfolio- statt auf Transaktionsebene bewertet werden und mehr Bedeutung im Private Banking gewinnen.
  2. Integration von «Pre-Trade-Checks» in den Handelssystemen sorgt dafür, dass Vorschriften so umgesetzt werden, dass Kundenberater sich nur auf regulatorische Warnhinweise konzentrieren und die empfohlenen Maßnahmen (über ein vereinheitlichtes Dashboard angezeigt) ausführen müssen. Die pragmatische Umsetzung von Regulierungen erfordert tiefes Verständnis der Private Banking Industrie hinsichtlich rechtlicher und regulatorischer Anforderungen, Kundensegmentierung, verschiedener Anlageprodukte und Risikomanagement.
  3. Periodisches «Portfolio Monitoring» gewährleistet die Überwachung von Kundenportfolios, um ungewöhnliche Performance, Risikoungleichgewicht, -konzentration, etc. festzustellen, damit Abweichungen bzgl. des Anlageziels oder der Eignung der Anlageprodukte proaktiv und zeitnah adressiert werden können.

Die Implementierung eines durchgängigen Investment Suitability Frameworks wird den Beratungsprozess einer Bank letztendlich stärken und Mehrwert für Kunden als auch Kundenberater generieren.

Synpulse besitzt spezialisierte Fähigkeiten, Wissen und Erfahrung im Bereich Investment Suitability. Gestützt auf breiter Business- als auch Technologieexpertise ist Synpulse bestens positioniert, um Kunden Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen in effektiver und sinnvoller Weise zu bieten.

Eric Stehli
Associate Partner
eric.stehli@synpulse.com
 Eric Stehli

MiFID/MiFIR/FIDLEG

Finanzmarktregulierung und Kundenschutz (MiFID II und FIDLEG)

Die Umsetzung von MiFID II / FIDLEG und weiteren Vorschriften im Bereich der Finanzmarktregulierung sowie im Bereich des Kundenschutzes im Zusammenhang mit Finanzgeschäften wird die Dienstleistungserbringung nochmals beträchtlich verändern und auch bedeutenden Einfluss haben auf die Compliance-Organisation und die entsprechenden Prozesse und Kontrollen.

Im Nachgang zur Finanzkrise wurden ausgehend von Europa verschieden neue regulatorische Anforderungen geschaffen. Ein Ziel dabei war, den negativen Entwicklungen oder auch Systemmängeln innerhalb der Finanzindustrie entgegen zu wirken. Mit MiFID II sollen Marktstrukturen modernisiert, die Finanzmarktregulatorik innerhalb der EU harmonisiert, aber auch die Markttransparenz erhöht und spezifisch der Anlegerschutz verbessert werden.

Die sorgfältige und korrekte Umsetzung der MiFID II oder entsprechende lokalisierter Vorschriften ist für Schweizer und ausländische Banken zwingend um den Marktzugang in Europa weiterhin zu sichern.

Jedoch muss die Internalisierung der Vorschriften im Kontext weiterer Regulierungen geschehen und kann nicht mehr als isolierte Initiative vorangetrieben werden, was teilweise zu komplexen Herausforderungen führt.

Die Anforderungen bzgl. des Kundenschutzes sowie im Bereich des Vertriebs von Finanzdienstleistungen müssen mit den anderen Regulierungen wie den Geldwäschereivorschriften, den Vorschriften zur Kundenidentifikation oder auch Anforderungen im Zusammenhang mit FATCA oder dem automatischen Informationsaustausch (AEI) abgestimmt aufbereitet und eingeführt werden.

MiFID II hat aber auch zum Ziel, die Infrastrukturen aber auch die Finanzmärkte selbst zu stabilisieren und dabei ausserbörslichen Handel auf sogenannte regulierte Handelsplätze zu transferieren (Stichwort: Handelsplatzplicht). Die ebenfalls beabsichtigte Erhöhung der Handelstransparenz (Vor- und Nachhandelstransparenz) sowie die zusätzlichen Anforderungen im Bereich Reporting sollen ebenfalls dazu beitragen und sind wie erwähnt mit den Vorschriften aus ähnlichen ausgerichteten Regularien wie EMIR (EU) und FinFraG (CH) abzustimmen.

Je nach der Ausrichtung des Geschäftsmodells der Bank haben MiFID II und die verwandten Regulierungen unterschiedliche aber durchaus beträchtliche Auswirkungen auf das operative Geschäft und somit auf den mittel- und langfristigen Erfolg der Bank haben.

Eric Stehli
Associate Partner
eric.stehli@synpulse.com
 Eric Stehli

AML/KYC/CID

Kundenidentifikation (Client ID & Know Your Client) & Geldwäschereiprävention (Anti Money Laundering)

Die Anforderungen an Finanzdienstleister zur Kundenidentifikation werden immer komplexer. Teils konkurrieren internationale Regeln sogar lokale Vorschriften. Die akkurate Abbildung aller relevanten Vorschriften in die herkömmlichen sowie die neuen, digitalen Kontoeröffnungs- und Betreuungsprozesse stellt die Finanzdienstleister weltweit vor enorme Herausforderungen.

Die Anzahl von Vorschriften die bei der Kontoeröffnung aber auch während der Dienstleistungserbringung bezüglich Kundenidentifikation und Geldwächschereiprävention berücksichtigt werden müssen ist beträchtlich. Dazu zählen u.a. die Erfassung der Kundenstammdaten, die Feststellung der wirtschaftlich Berechtigten und neuerdings auch steuerrelevanten Fragen die im Zusammenhang mit FATCA und den neuen Regularien zu steuerlicher Transparenz eingeführt wurden.

Der Kundenberater ist heute ohne technische Unterstützung beinahe nicht mehr in der Lage, alle Informationen einzufordern und bzgl. Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen bevor die Unterlagen an die Formalitätenkontrolle übergeben werden. So müssen Finanzdienstleister ihre Kontoeröffnungs- und Kundenbetreuungsprozesse laufend überarbeiten, damit keine doppelten Kundenansprachen stattfinden aber auch keine widersprüchlichen Daten erfasst werden.

Bei der Entwicklung von neuen, digitalisierten Kontoeröffnungs- und Kundenbetreuungsprozessen sind die Herausforderungen an Logik und Vollständigkeit besonders gross, da dort kein Kundenberater zur Verfügung steht um all die Details und Abhängigkeiten zu erklären und den Kunden allenfalls über Umwege doch ans Ziel zu führen.

Eine neue Stufe der Komplexität wurde mit den Anforderungen zur Feststellung der steuerlichen Ansässigkeit im Zusammenhang mit dem automatischen Informationsaustausch (AEI) eingeführt. Bisher konnten die meisten Prozesse auf den Kunden respektive Vertragspartner ausgerichtet werden, doch nun müssen auch über die wirtschaftlich Berechtigten und die sogenannten Kontrollpersonen zusätzliche Informationen gesammelt und allenfalls auch verbindlich rapportiert werden. Diese Erweiterung des betroffenen Personenkreises stellt viele Finanzdienstleister vor große Herausforderungen.

Viele «Regulatory Change» Projekte haben direkte Auswirkung auf die Grundlagen und Prozesse in den Bereichen der Kundenidentifikation (Client ID, KYC), der Geldwäschereipräventation (AML) sowie der Feststellung der steuerlichen Ansässigkeit. Synpulse unterstützt seine Kunden mit breitem, interdisziplinärem Wissen und großer «front-to-back» Erfahrung bei entsprechenden Projekten.

Eric Stehli
Associate Partner
eric.stehli@synpulse.com
 Eric Stehli

Training Solutions

Banken und Versicherungen sind einem stetigen organisatorischen und technologischen Wandel ausgesetzt. Gerade bei großen Restrukturierungs- oder Einführungsprojekten sind professionelle Trainings der Schlüssel zum Erfolg. Mit «Training Solutions» hat Synpulse eine Methodik entwickelt, diese Herausforderungen mit modernen und effektiven Trainingslösungen zu meistern.Stehen Sie vor der Herausforderung, ein großes Change-Vorhaben in Ihrem Unternehmen zu verantworten, dann ist Synpulse der ideale Partner für Sie bezüglich interner Kommunikation und Schulung. Mit «Training Solutions» haben wir eine Methodik erarbeitet, wie Ihre Organisation frühzeitig auf den Wandel vorbereitet wird.

Dabei eruieren wir zuerst mit Ihnen den Kommunikations- und Trainingsbedarf. Danach bestimmen wir gemeinsam die geeignetsten Trainingsmittel. Wir setzen wenn immer möglich moderne Hilfsmittel ein wie E-Learnings, Webinare und E-Classrooms. Dadurch lässt sich größtmögliche Effektivität erreichen bei gleichzeitig minimalen Kosten.

Gerade bei internationalen Projekten ist es unerlässlich, dass die Trainingszeit- und ortsunabhängig durchgeführt werden können und dass die Lernkontrolle automatisiert wird. Bei traditionellen Trainingsmethoden sprengen bereits die Reisekosten das vereinbarte Budget, was diesen Ansatz oft verunmöglicht.

«Training Solutions» wird von uns fortwährend auf Projekten erfolgreich eingesetzt und laufend optimiert. Insbesondere der pragmatische Ansatz und der Mix der Trainingsmittel ermöglicht unseren Kunden ihr gewünschtes Trainingsvorgehen auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden. So können wir das Angebot jederzeit flexibel anpassen. Unsere Kunden profitieren zudem von erfahrenen Projektmitarbeitern von Synpulse, welche über Fachkompetenz aus Versicherung und Banken verfügen und somit sehr effektiv sind in der Erstellung von Trainings.

«Training Solutions» ist ideal, um einen großen Trainingsbedarf abzudecken. Unsere Kunden profitieren von unserer langjährigen Expertise. Wir helfen Ihnen, Ihre Trainings mit größtmöglicher Effektivität bei gleichzeitig minimalen Kosten zu gestalten und mit modernen Hilfsmitteln zu realisieren.

  • Matthias Eberhard
  • Lina Violita Lie
Matthias Eberhard
Associate Partner
matthias.eberhard@synpulse.com
 Matthias Eberhard
Lina Violita Lie
Manager
lina.lie@synpulse.com
 Lina Violita Lie
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