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Berufliche Vorsorge in der Schweiz

Mit innovativen Lösungen Kunden für die Berufliche Vorsorge gewinnen

Die Nachfrage nach flexibleren Vorsorgelösungen in der Schweiz wird steigen. Es sind neue, innovative Lösungen gefragt, die den heutigen Kundenbedürfnissen besser entsprechen. Der Blick auf ausländische Märkte zeigt, was möglich ist!

Das klassische Versicherungsprodukt befindet sich im Wandel und entwickelt sich hin zu einem kompletten Servicepaket mit integriertem Versicherungsschutz. Kunden werden zunehmend anspruchsvoller und suchen nach individuellen rundum Leistungen, die sich flexibel auf ihren Bedarf hin anpassen lassen.

Das BVG-Geschäft zählt jedoch nicht gerade zu den Vorreitern hinsichtlich Innovationen in der Versicherungsbranche. Dennoch wächst auch hier die Nachfrage nach vollumfänglichen Servicepaketen zur Bewältigung der HR-Prozesse eines Unternehmens: Neben der reinen Vorsorgelösung und dessen Verwaltung übernehmen einige Anbieter etwa die Abwicklung der Lohnabrechnung, die Schaden- und Absenzenverwaltung oder die Vermittlung von Personenversicherungen. Hier zeigt sich, dass der Aspekt nach zusätzlichen Service-Leistungen für die berufliche Vorsorge in der Schweiz zunimmt. Andere Länder wie beispielsweise Australien sind hier schon einen deutlichen Schritt weiter und offerieren ihren Versicherten flexible Vorsorgelösungen. Australien ist gemäss dem «Pension Sustainability Index 2016» der Allianz das stabilste Vorsorgesystem weltweit. Die berufliche Vorsorge unterliegt ebenfalls hohen regulatorischen Anforderungen wie in der Schweiz. Einige Anbieter der beruflichen Vorsorge in Australien bieten ihren Kunden attraktive Kooperationen mit Unternehmen aus anderen Branchen. Dazu zählen Rabatte oder spezielle Angebote aus den Bereichen Gesundheit & Fitness, Versicherungen, Reisen und Unterhaltung. Darüber hinaus erhalten die Versicherten durch verschiedene Tools Unterstützung bei der Planung ihres Ruhestandes oder können ihren generellen Versicherungsschutz überprüfen.

Des Weiteren zeigt sich am Beispiel von Australien, dass die Altersleistungen für Rentner deutlich flexibler gestaltet werden können und mehr individuelle Freiheit zur Gestaltung des Ruhestandes einräumen. Das angesparte Altersguthaben wird zur Pensionierung in ein individuelles Guthabenkonto umgewandelt, für das der Rentner selbst die Investitionsstrategie wählen kann. Zusätzlich entscheidet er selbst über die Höhe der Rentenzahlung unter Einhaltung der gesetzlichen Grenzen und kann das Zahlungsintervall selbst bestimmen, aber auch höhere Einmalauszahlungen von seinem individuellen Guthabenkonto sind möglich.

Ein erster Schritt in der Schweiz hinzu flexibleren Vorsorgelösungen sind die sogenannten «1e-Pläne» für Aktiv-Versicherte mit einem Lohn über der anderthalbfachen BVG-Lohnobergrenze von derzeit CHF 126'900. Durch die Änderungen des Freizügigkeitsgesetzes (FZG) und entsprechend der BVV 2 Verordnung per 1. Oktober 2017 sind nun die letzten Weichen dafür gestellt: Der Versicherte kann aus bis zu zehn verschiedenen Anlagestrategien wählen und trägt das Anlagerisiko selbst. Bei einem Austritt aus der Pensionskasse erhält er nicht nur die allfälligen Gewinne, sondern haftet selbst für den Verlust, der aus der gewählten Anlagestrategie resultiert.

Aufgrund der gescheiterten Reform «Altersvorsorge 2020» wird der Druck auf die berufliche Vorsorge weiter steigen und die anstehenden Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Der Umwandlungssatz von 6.8% für das Obligatorium ist aus aktuarieller Sicht deutlich zu hoch. Darüber hinaus hat der Bundesrat Anfang November beschlossen den BVG-Mindestzinssatz von 1.0% für 2018 beizubehalten. Die Vorsorgeeinrichtungen müssen sich folglich etwas einfallen lassen, um die Leistungen zu erbringen und somit die Umverteilung von den Aktiven zu den Rentnern zu stoppen. Besonders für kleinere Unternehmen wird es daher immer schwieriger die eigene Pensionskasse aufrecht zu erhalten. Seit Jahren ist bereits der Trend zu beobachten, dass immer mehr Firmen ihre Pensionskassen aufgegeben und sich einer Sammelstiftung anschliessen. Darin besteht wiederum die Chance von Sammelstiftungen neue Kunden zu gewinnen und ihre Marktposition zu stärken.

Nutzen Sie diese Gelegenheit und seien Sie der Vorreiter innovativer Lösungen in der beruflichen Vorsorge! Wir begleiten Sie dabei!

Anja Friedrich
Senior Consultant
anja.friedrich@synpulse.com
 Anja Friedrich
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